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Workshops für Gemeinden und Unternehmen

Praxisnahe KI-Schulungen – sicher, verständlich und sofort anwendbar.
Ihre Vorteile
  • sofort anwendbares KI-Wissen

  • praxisnaher Zugang statt trockener Theorie

  • Übungen mit realen Verwaltungsaufgaben

  • rechtssichere Nutzung von KI

  • klare Orientierung am EU AI Act

  • effizientere Kommunikation & Dokumentenerstellung

Was Sie lernen
  • wie KI bei Schreiben, Bürgerinformationen, Protokollen und Dokumenten unterstützt

  • wie man klare, wirksame Prompts formuliert

  • wie KI interne Abläufe erleichtert

  • wie Tabellen und Daten schneller ausgewertet werden

  • wie Leitfäden, Checklisten, Übersichten & Texte automatisch entstehen

Praxisnah. Verständlich. Rechtssicher.

Dieser Workshop zeigt Mitarbeitenden aus kommunalen Verwaltungen, wie KI den Arbeitsalltag spürbar erleichtert – von Texten über interne Abläufe bis hin zur sicheren Anwendung gemäß EU AI Act.

KI-Workshop für die Verwaltung

Für wen ist dieser Workshop?
  • kommunale Verwaltungen

  • Bürgermeisterämter

  • soziale & öffentliche Einrichtungen

  • Teams, die KI professionell und sicher einsetzen möchten

Individuell anpassbar

Der Workshop wird auf die Herausforderungen der jeweiligen Verwaltung zugeschnitten – inklusive Beispielaufgaben, Templates und Unterlagen.

1.500 € brutto (Ganztages-Workshop)

European AI Act Workshop

Dieser Workshop vermittelt Mitarbeitenden aus Kommunen und Unternehmen die zentralen Anforderungen und Pflichten im Umgang mit Künstlicher Intelligenz – verständlich, strukturiert und praxisnah aufbereitet. Im Fokus stehen die klare Einordnung von KI-Systemen nach Risikokategorien, die praxisnahe Umsetzung regulatorischer Vorgaben sowie konkrete Handlungsempfehlungen für Organisationen. So entsteht Rechtssicherheit im Einsatz von KI, eine strukturierte Orientierung an den gesetzlichen Anforderungen und mehr Sicherheit im strategischen Umgang mit digitalen Innovationen.

900€ brutto (3-Stunden-Workshop)

KI-Potenzialanalyse & Roadmap

Dieser Workshop unterstützt Städte und Gemeinden dabei, konkrete Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz systematisch zu identifizieren, strukturiert zu bewerten und strategisch einzuordnen. Im Mittelpunkt stehen die Analyse bestehender Prozesse, die Ableitung realistischer KI-Anwendungsfelder sowie die Priorisierung nach Nutzen, Aufwand und regulatorischen Rahmenbedingungen.

Gemeinsam werden Potenziale sichtbar gemacht, Risiken transparent eingeordnet und umsetzbare nächste Schritte definiert. Auf dieser Basis entsteht eine praxisorientierte Roadmap, die Orientierung bietet, Ressourcen gezielt bündelt und eine verantwortungsvolle Weiterentwicklung der Verwaltung ermöglicht. So wird KI nicht isoliert eingeführt, sondern strategisch geplant, rechtlich reflektiert und nachhaltig in bestehende Strukturen integriert.

1900€ brutto (Ganztagesworkshop)

Häufig gestellte Fragen

Dürfen wir KI in der Verwaltung überhaupt einsetzen – und unter welchen Bedingungen?

Ja, Verwaltungen dürfen Künstliche Intelligenz einsetzen. Weder der European AI Act noch die Datenschutzgrundverordnung verbieten den Einsatz von KI pauschal. Der Einsatz ist jedoch an klare Bedingungen geknüpft. Entscheidend ist, zu welchem Zweck die KI verwendet wird, welche Daten dabei verarbeitet werden und welche Auswirkungen die Ergebnisse oder Entscheidungen auf betroffene Personen haben. Künstliche Intelligenz stellt somit keinen rechtsfreien Raum dar, sondern ein Instrument, das rechtlich eingeordnet, verantwortungsvoll bewertet und bewusst in bestehende Verwaltungsprozesse integriert werden muss.

Welche Daten dürfen eingegeben werden – und welche auf keinen Fall?
Wie erkenne ich, ob eine KI-Antwort korrekt ist?
Müssen Kommunen Bürger:innen informieren, wenn sie KI nutzen?
Fallen Städte und Gemeinden unter den European AI Act – und was bedeutet das konkret?

KI-Systeme arbeiten auf Basis von Wahrscheinlichkeiten. Sie berechnen, welches Wort oder welche Aussage statistisch am wahrscheinlichsten auf eine Eingabe folgt. Das bedeutet: Die KI bewertet nicht, ob etwas „wahr“ ist, sondern ob es sprachlich und inhaltlich wahrscheinlich passt.

Dadurch können sogenannte Halluzinationen entstehen – also plausibel klingende, aber inhaltlich falsche Aussagen. Deshalb sollten wichtige Informationen stets fachlich geprüft und bei rechtlich relevanten Themen mit einer verlässlichen Quelle abgeglichen werden. Entscheidend ist, ob die Aussage nachvollziehbar, konsistent und auf den konkreten Fall bezogen ist. Doch die Verantwortung bleibt immer beim Menschen.

Ja, öffentliche Stellen fallen grundsätzlich unter den European AI Act. In der Regel treten Städte und Gemeinden jedoch als Anwender von KI-Systemen auf, nicht als Anbieter oder Entwickler.

Das bedeutet: Sie müssen KI verantwortungsvoll einsetzen, Transparenzpflichten beachten und Hochrisiko-Anwendungen besonders prüfen. Die strengsten Pflichten wie CE-Kennzeichnung oder Konformitätsbewertung betreffen hingegen meist die Anbieter der KI-Systeme, nicht die Verwaltung selbst.

Grundsätzlich unproblematisch sind vollständig anonymisierte Daten, statistisch aggregierte Auswertungen, allgemeine Projektbeschreibungen, öffentliche Dokumente sowie selbst erstellte Texte ohne Personenbezug.

Mit Vorsicht zu behandeln sind pseudonymisierte Inhalte, interne Dokumente, E-Mail-Verläufe, Protokolle oder Freitexte aus Beteiligungsverfahren, da sie häufig indirekte personenbezogene Informationen enthalten. Hier sollte vor der Eingabe geprüft und gegebenenfalls anonymisiert werden.

Nicht eingegeben werden dürfen personenbezogene oder besonders schützenswerte Daten wie Gesundheits-, Sozial- oder Bewerbungsdaten, Angaben zu Minderjährigen oder interne Personal- und Disziplinarunterlagen. In diesen Fällen drohen Verstöße gegen die DSGVO.

Das hängt vom konkreten Einsatz der KI ab. Wird KI ausschließlich intern und unterstützend verwendet, etwa zur Strukturierung von Texten oder zur anonymisierten Auswertung von Daten, besteht in der Regel keine Informationspflicht gegenüber Bürger:innen.

Sobald Bürger:innen jedoch direkt mit einem KI-System interagieren oder KI maßgeblichen Einfluss auf Entscheidungen mit Außenwirkung hat, ist Transparenz erforderlich. In solchen Fällen müssen Betroffene erkennen können, dass KI eingesetzt wird, und gegebenenfalls über ihre Rechte informiert werden.